Mühlenteich in Lengerich wird saniert

Beschluss des Gemeinderates

Der Mühlenteich bei Ramings Mühle in Lengerich soll mit einem Kostenaufwand von 100.500 Euro saniert werden. Foto: Samtgemeinde Lengerich

Lengerich. Der Mühlenteich bei Ramings Mühle in Lengerich soll mit Kosten von 100.500 Euro saniert werden. Das hat der Gemeinderat Lengerich einstimmig beschlossen.

Die Gemeinde wird einen Förderantrag beim Amt für regionale Landentwicklung in Meppen stellen, um Mittel aus dem Programm „Dorfentwicklung“ zu erhalten. Das gleiche gilt für die Projekte „Radweg an der Straße Am Vogelpohl“ und „Neugestaltung der Bushaltestelle an der Handruper Straße“. In allen Fällen erhielt das Büro für Landschaftsplanung Werlte vom Rat den Planungsauftrag.

Aus dem Damm tritt Sickerwasser aus

Ob das Projekt Mühlenteich in diesem Jahr verwirklicht wird, steht noch nicht fest. Mit Blick auf die vielen Förderanträge, die sich derzeit beim Amt für regionale Landentwicklung in Meppen stapeln, wagte Samtgemeindebürgermeister Matthias Lühn keine Prognose. Einzelheiten des Projekts stellte Diplomingenieur Richard Gertken vom Büro für Landschaftsplanung Werlte vor. „Der Sanierungsbedarf ergibt sich, weil der Damm nicht mehr dicht ist und Sickerwasser austritt“, sagte Gertken. Es ist vorgesehen, hinter der jetzigen Ufermauer eine neue Befestigung in Form einer Stahlbetonwand zu erstellen, um eine Abdichtung des Teiches zu erreichen. Zudem soll eine Drainageleitung verlegt werden. Gleichzeitig sollen der Mühlenteich entschlammt und der Grünbewuchs auf der Enteninsel zurückgeschnitten werden. „Wir werden auch einige Bäume entfernen müssen, damit deren Wurzeln nicht mehr länger die Standfestigkeit des Damms gefährden“, betonte Gertken. Sowohl der SPD-Fraktionsvorsitzende Uwe Vollmer als auch der Vorsitzende des Bauausschusses, Alfred Lampa (CDU), bedauerten die Entnahme von Bäumen.

Radweg an der Straße Am Vogelpohl

Ebenfalls einstimmig votierten die Mandatsträger für den Neubau eines Radweges mit einer Breite von 1,80 Metern an der Straße „Zum Vogelpohl“ vom Baugebiet „Am Bürgerpark“ bis zur Oststraße. Nach Angaben von Planer Gertken belaufen sich die Kosten auf rund 127.000 Euro. Aus dem Programm Dorfentwicklung wird ein Zuschuss zu den Kosten in Höhe von 43 Prozent der Kosten erwartet. Vorgesehen ist die Anlegung einer Hecke. Laut Gertken müssen einige Bäume entfernt werden. Wo ein Graben besonders nah am Radweg vorbeiführt, sollen auf Anregung von Ratsmitgliedern Leitplanken gesetzt werden.

Bushaltestelle an der Handruper Straße wird umgestaltet

Nach Angaben von Bürgermeister Gerd Wübbe sollen Ende März die Arbeiten zur Neugestaltung der Bushaltestelle mit Querungshilfe an der Handruper Straße beginnen und bis Ende Juli umgesetzt werden. Die Kosten betragen rund 183.000 Euro. Vorbehaltlich der Vergabeprüfung durch den Landkreis erhält die Firma Heling-Bau in Vrees als günstigster Anbieter den Auftrag. Außerdem ist die Installierung einer Ampel vorgesehen, die nur bei Bedarf Rot zeigt. Die Ampel wird durch die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr – Geschäftsbereich Lingen – im Rahmen einer Sammelausschreibung beschafft. Die Kosten belaufen sich auf rund 24.000 Euro.

Erschließung des Baugebietes „Erlenweg“ beginnt

Ferner kann nach einem Beschluss des Rates im März mit der die Erschließung des Baugebietes „Erlenweg“ beginnen. Neun von zehn Grundstücke sind bereits vergeben. Der Wasserverband hat inzwischen eine Ausbauplanung vorgelegt. Im Wesentlichen werden die Regenwasserkanalisation und eine Baustraße erstellt.

Die Straße „Am Vogelpohl“ in Lengerich erhält zwischen dem Baugebiet „Am Bürgerpark“ und der Oststraße einen Fuß- und Radweg. Foto: Samtgemeinde Lengerich

Quelle: Lingener Tagespost vom 11.02.2017

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